KLARTEXT mainzer ärzteforum am 02.03.2016

 

Gut angenommen wurde dieses Thema.

Besonders viele Kolleginnen fühlten sich offenbar angesprochen.

 

KLARTEXT und die Niederlassung / 1. Teil

Vor gut gefülltem Vortragsraum begrüßte zunächst der 1. Vorsitzende, San.-Rat Dr. med. Wolfgang Klee, die Anwesenden, bevor er an den Moderator, San.-Rat Prof. Dr. med. Karl-Bertram Brantzen, übergab. Dieser stellte kurz dar, warum der Ärzteverein glaubte, dass dieses Thema aktuell ist. Er erläuterte anhand von einigen Statistiken, dass die Ärzteschaft momentan im Bereich der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen überaltert ist und die nachfolgende Generation einen hohen Frauenanteil aufweist. Hier werde oft der verständliche Wunsch geäußert, Familie und Beruf "unter einen Hut" zu bringen, was bedeute, dass zwar die Kopfzahl der Mediziner steige, aber auf Vollzeitarbeit umgerechnet werden müsse. Seine Grafiken sind hier (PDF / 1,8 MB) downloadbar.

Anschließend stellte Frau Kollegin Dr. med. Ulrike Alpers aus Büchenbeuren die Historie ihrer Praxis dar. Vom Großvater über den Vater auf sie und ihren Mann reichte die Kette, die in die Frage mündete, wie unter heutigen Bedingungen und Erfordernissen eine moderne Patientenversorgung mit einer Gruppe von selbständigen und angestellten Ärztinnen und Ärzten auf dem Land realisiert werden kann. Auch diese Präsentation steht hier zur Verfügung (PDF / 4 MB).
Dr. med. Peter Münster, der zunächst als angestellter Arzt und nun als Mitgesellschafter in dieser Praxis tätig ist, schilderte seinen Ausbildungsweg und seine Überlegungen, die ihn in diese Praxis führten.

Als Dritter im Bunde, und quasi als Gegenpol, erläuterte Dr. med. Otto Laakmann, Oberarzt am DRK-Krankenhaus Alzey, wie seine Erfahrungen vor Jahren in der Praxis waren, die ihn schließlich dazu veranlassten, seine ärztliche Arbeit weiterhin im Krankenhaus zu tun.

Last but not least erzählte Frau Kollegin Dr. med. Stefanie Lutz, wie sie unter Abwägen von Für und Wider die Entscheidung für eine Allgemeinarztpraxis getroffen hat und welche Aspekte beachtet werden sollten. Ihre Präsentation ist ebenfalls hier (PDF / 660 kB) downloadbar.

In einer anschließenden, regen Diskussion wurden Details der Vorzüge und Probleme von Tätigkeit im Krankenhaus und in der Praxis diskutiert. Auch nach Schluss der Veranstaltung wurden weiter Fragen im kleinen Kreis und bei einem kleinen Imbiss erörtert.

 

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